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22.
Efferd

Verhandlungen – Tag 1

Er graut der Morgen und aus dem Nebel am See tauchen die Ruderboote der Norbaden auf. Die Verhandlungen können beginnen. Die Stimmung ist auf beiden Seiten etwas angespannt und so sprechen Avessandra und Tominka, die Zibilja einer Sippe, noch jeweils einen Segen, um die Verhandlungen unter einen guten Stern zu stellen. Die Prämisse der Norbaden wird schnell klar: „Wir haben die Trommel, Ihr habt Geld, wir werden uns auf einen guten Preis einigen“. Naja… Der ersten Vorschlag der Norbaden beträgt 880 Batzen und Jaroslaws Kopf sieht jetzt schon aus, wie einer dieser roten Papierlaternen in Neu-Jergan. Ertzel eröffnet für die Festumer mit 100 Batzen. Nun folgen Stunden des Diskutieren, anderen Ende die Norbaden bei Ihrer Forderung bleiben und die Festumer auf 160 Batzen erhöht haben. Und somit endet gegen Abend der ersten Verhandlungstag etwas ernüchternd und mit einer Stimmung, die in ihrer Frostigkeit dem Wetter in nichts nachsteht.

Nachts wird Wache gehalten, aber nichts passiert. Bis kurz vor Mitternacht ein Ruderboot von den Norbaden kommen anlandet. Ein Frau, einen großen Korb tragen, steigt aus und läuft Richtung Timpski Zelt. Kolja, der mit Bolga Wache gehalten hat, macht sich diese abzufangen. Kurz hinter der ersten Zeltreihe „stolpert“ er „zufällig“ in die norbadische Schönheit, die in Ihrem Korb 2 Tonflaschen hat. Nach einer kurzen Entschuldigung Koljas, läuft die Damen weiter zum Zelt und wird nach einem kurzen Gespräch mit den Wachen eingelassen. Kolja lauscht: Die Norbadin, wohl aus der Familie Trebriski (1. Familie), will Timpski die Trommel ohne Verhandlung beschaffen, gegen ein Entgelt natürlich, und dieser willigt ein. Mal schauen, was dass wird.

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