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8.
Peraine

Die Bären vom Born

„Es waren einmal eine Katze, ein Eichhörnchen, ein Biber, ein Luchs und ein Zwerg. Diese lebten im wilden Bornland beherrscht von großen Bären, manche netter manche weniger nett. Eigentlich waren alle fünf ganz normal bis eines Tages einer der mächtige Bären, ehemals der oberste Bär, ein paar Handlanger brauchte. Und von da an nahm das Schicksal sein Lauf.
Unsere fünf Vagabunden stolperten von einem Abenteuer ins nächste. Manchmal mehr schlecht als recht, doch mit der Zeit immer gewandter, ehrenhafter und wissender. Und so ward ihnen gewahr, dass ein dunkler Schatten aus dem Osten aufzog, der das gesamte Bornland bedroht. Die Abenteuer unser fünf Vagabunden war auch den mächtigen Bären nicht entgangen und so beschlossen diese unsere fünf Vagabunden zu Bären ehrenhalber zu machen. Überrascht und stolz über diese Ehrung und ohne groß nachzudenken – was allerdings auch nicht ihre größte Stärke war - willigten unsere Helden 400 verschollen Schwerter zu finden. Und wir wissen alle, wenn mächtige Bären Schwerter suchen, ist der Krieg schon vor der Türe….“

Anfang einer alten bornischen Kindfabel - zugeordnet Ullick Jessoff, Norburg 1039BF

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Heute hat das Warten auf Nadjescha ein Ende und unsere Gruppe kann den offiziellen Teil der Reise nach Norburg abschließen. Wäre hätte vor einigen Monaten gedacht, dass dieser Haufen vor die Adelsmarschallin treten würde, um ihr Bericht über eine landesweite Verschwörung abzuliefern und über ihre Heldentaten zu berichten.

So macht sich unsere Gruppe ordentlich herausgeputzt (die meisten) auf den Weg zur Audienz. Auf dem Weg wird noch Leudara aufgesammelt, die gerade im Rondratempel ein zugemauerten Korschrein wieder freilegt. Es gab wohl noch nach den Priesterkaisern einen Korkapelle, die wurde dann in den Keller verlegt und spät zugemauert und „verbannt“. Da Lugwin wohl staubbedeckte Rondrageweihte nicht für vorzeigbar hält, klopft er Leudara den Staub ab und entgeht nur knapp einer Ohrfeige. Wir lernen jedenfalls: Stelle nie die modischen Entscheidung einer Rondrageweihten in Frage.

An der Burg angekommen werden wir dann auch schnell zur der Adelsmarschallin vorgelassen. Allerdings sind da noch mehr Personen außer Nadjescha von Leufurten anwesend: Jucho von Elkinnen zu Widdernstoßblutfurten, Umerike Surjeloff, Alwin K. Wippflügler. Nach kurzer Zeit taucht auch noch Jucho von Dallenthin und Persanzig auf. Und die Runde scheint komplett zu sein. Nach dem Austausch von ein paar Höflichkeiten kommen schließlich drei Diener mit flauschigen Päckchen für unsere Abenteurer herein. Jedes prall gefüllt mit einem Bärenfellmantel und einem bornischem Dolch mit den Insignin der Adelsmarschallin. Der Bärenfellmantel darf uneingeschränkte getragen werden, beinhaltet allerdings keinen Adelstitel und kein Stimmrecht in der Adelsversammlung. Aber da ist wohl auch keiner von unseren Helden wirklich scharf drauf.

Danach zieht sich die Gruppe in die Gemächer der Marschallin zurück, um über die Abenteuer und den Korsmalsbund zu sprechen. Viel neues ergibt sich dabei nicht. Jedoch werden die Helden beauftragt zu erkunden, woher der Herr von Hundehaufen den Korsamen hatte. Da dieser Morgen auf jeden Fall bei einer Einführungen eines neuen Mitgliedes in den „Orden der Jagd“ eingeladen ist, wird beschlossen, dass unsere Gruppe dort auch teilnehmen sollte.
Mittlerweile ist auch Graf Wahnfried von Ask eingetroffen, der stolz seinen neuesten Fund aus der Jarlaksfeste präsentiert: Das Wappenschild der heiligen Rondragabund. Dieses hat komische Markierung überall, die verschiedene Symbole darstellen. Da unsere Gruppe nicht nur von Rondra und Phex gesegnet ist, sondern auch von Hesinde, ist schnell klar, dass Schild ist der Schlüssel zu der Karte der Norbarden. Nachdem diese quasi entschlüsselt ist, wird festgelegt, dass man übermorgen zusammen Richtung Drauger Höhen aufbricht, um die Schwerter zu finden.

Zur in der Stadt unterhalten sich unsere Helden noch kurz mit Ullick Jessoff, seinen beiden Verehrerinnen Dunna und Janne. Dabei kommt allerdings nichts neues im Korsamen raus. Während Lugwin und Innuendo heute abend von Hundshaufen aushorchen wollen, gehen Zeran und Kolja in den Hesindetempel und lauschen dort einer Horasischen Gesangsgruppe. Dabei treffen sie Bisminka und im Plausch über die Stadt und diverse Prügeleinen kommen die beiden auf die Idee, dass vielleicht jemand die ganze Stadt unter Korsamen setzen möchte. Voller Tatendrang machen sich die beiden daraufhin auf zur Stadt, um herauszufinden, ob bei einem bestimmten Wirtshaus mehr Schlägereien als sonst ausbrechen.

Erstellt von Jonas
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