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Efferd

Eine Verhandlung, Helden auf Bäumen und verängstigte Kinder

Kurz nach Mitternacht sitzt Innuendo allein in einer Tanne und wartet auf Rashkas Rückkehr. Diese hat zwar nach relativ kurzem Flug, die anderen Erreicht, aber dank der Ereignisse um Olko (Dessen Mageninhalt mittlerweile erheblich zur Innenarchitektur des Vorzelts und der Kaleschka beiträgt) und die Goblins, sehen sich diese nicht um Stande über nacht zu einer Rettungsmission aufzubrechen. 

Lediglich einige Warme Sachen um die Nacht zu überstehen lasen sie Rashka überbringen. 

Erst am nächsten Morgen, nachdem der Arme Dieb die Nacht auf einer wolfsbelagerten Tanne verbringen musste, kommt die Rettung. Boromeo vertreibt die Wölfe kurzerhand mit einem Zauber und die Gruppe macht sich auf den Weg zum Lager.

Hier werden sie von Leudara in empfang genommen, die ihnen mitteilt, dass sie die Richterin bei der Anstehenden Verhandlung sein wird, bei der es um die Flucht der Goblins, den Angriff auf das Zelt und Olkos Gegenangriff auf die verantwortlichen, aber offenbar volltrunkenen Söldner gehen soll.

Bei der Verhandlung soll Avessandra die Verteidigung, Jaruslaw die Anklage und Timpski die Rolle das Beisitzrs übernehmen. Nachdem Avessandra anmerkt, dass sie unmöglich Olko, die Goblins UND die Söldner verteidigen kann, übernimmt Timpski den letzteren Part. 

Im Ergebnis wird Olko von dem Vorwurf, die Goblins laufengelassen zu haben freigesprochen.

Die Goblins sollen eingefangen werden, müssen sich aber nicht wegen ihrer Flucht (immerhin wurden sie angezündet) verantworten.

Olko werden, für sein Versagen die Goblins zu bewachen, die Kosten für alle Schäden aufgebrummt, da aber ohnehin nur sein Eigentum etwas abbekommen hat, fällt dies nicht weiter ins Gewicht. 

Die Söldner schließlich werden für ihren Vandalismus zu 20 Stockhieben verurteilt.

Außerdem spricht Jaruslaw ein Trinkverbot aus "bis wieder Ruhe einkehrt".

Nach durchgestandener Verhandlung geht es als nächstes zur Wrimitow-Sippe, die ihre Hausboote in einem See weiter südlich hat, um dort die Verhandlungen vorzubereiten.

Auch die hiesige Muhme, Zajita, hat eine Aufgabe für sie bereit: Dem alten und verwirrten Mütterchen Jilara besaß eine Schatulle mit den Zöpfen ihrer, in andere Sippen verheirateten Söhne. Diese Wurde kürzlich entwendet und Zajita hat die beiden Halbwüchsigen Kaspaj und Sildrojan in Verdacht. Sie stellt die Helden das Mädchen Banja, die sich um die Alte kümmert als Ortskundige zur Seite. 

Schon beim ersten Anlauf geht die Holzhammertaktik der Gruppe, die als erstes versucht die beiden Jungs massiv einzuschüchtert, wobei Boromeo (genauer: Sein Äußeres) eine wichtige Rolle spielen, fast nach Hinten los. Die Kleine Banja erschrickt so, dass sie zur Muhme flüchtet und nur mit gutem Zureden und einigen mahnenden Worten von Zajite an die Helden, wieder zur Mitarbeit zu bewegen ist. 

Als Nächstes sprechen die Helden mit der, schon sehr dementen Jilara und finden nur heraus, dass es wohl mal eine Schatulle gegeben hat, die Alte behauptet aber auch, dass ihre Söhne nicht verheiratet sind, sondern im Nachbarboot leben oder dass Avessandra ihre Nichte ist. 

Die Alte wird schließlich mit Banja und Avessandra auf einen Spaziergang geschickt, während die Männer ihr Hausboot durchsuchen. Sie finden Heraus, dass die Schatulle wohl da war, aber von ihrem letzten Standort von einer relativ kleinen Person entfernt wurde. Zumindest legen dies die Staubspuren nahe, die auf dem Großen Kleiderschrank im Schlafzimmer zu finden sind. 

Natürlich haben die Helden schnell Banja in Verdacht. Das Kind streitet allerdings alles ab, auch wenn Avessandra den starken Eindruck hat, dass sie etwas verheimlicht. 

Wieder kommt der metaphorische Holzhammer zum einsatz und die Helden setzen das Kind unter Druck. Banja beteuert, mittlerweile weinend, nichts zu wissen und versucht schließlich von den Helden zu fliehen. 

Als diese sie festhalten eskalliert die Situation. Die Kleine wehrt sich mit Händen und füßen und auf ihre Hilfeschreie kommen ihr die Norbarden zur Hilfe. 

Die Helden werden vor die Muhme gebracht, die sie kurzerhand vor die Tür setzt. Wieder im Lager ziehen sie Tuminka zurate. Diese verspricht zu vermitteln. 

Nach einem Anstrengenden Tag verschwinden alle schnell in ihrem Schlafsäcken um am nächsten Tag weiterzumachen. 

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