1039
18.
Efferd

Die Prischkei, der Klabauter und der Dämon

Für falsch geschrieben Namen wird keine Verantwortung übernommen.

Weg zu den Prischkei

Wir schreiben den 18 Efferd 1039 nach Bosparans Fall und der Winter setzt ein. Wir befinden uns auf dem Weg zur Norbadenfamilie Prischkei und langsam gleitet die Kaleschka durch die doch recht eintönige Winterlandschaft entlang eines Sees. Als Maja plötzlich scharf bremst, vor uns liegt ein 3-4 m breiter Kanal, den wir mit der Kaleschka nicht überqueren können und die Hausboote der Norbardenfamilien liegen genau am gegenüberliegenden Ufer; da hat wohl keiner nachdem Weg gefragt. Mitten im See ist noch ein halbversunkenes Hausboot zu sehen. Tief ist der See wohl nicht. Zum Glück wird Rashka darauf hingewiesen, dass sie ja noch ein anderes Fortbewegungsmittel hat und setzt an das andere Ufer über, um von den Norbaden ein Boot für uns zu organisieren.

Bei den Prischkei

Nach einer gewissen Zeit holt uns tatsächlich ein Ruderboot und die Mumme der Familie, Mütterchen Anka, empfängt uns. Die gute ist wohl nicht mehr die jüngste, sitzt in einem schrecklich quietschenden Schaukelstuhl und hat einen Vogel. Auf Ihrer Schulter sitzt ein wunderschöner Pfeifbachendrössling, der auch immer wieder sein Liedchen erklingen lässt. Wie sie es wohl macht, dass er ohne Käfig bei Ihr bleibt? Wir schildern Ihr warum wir hier sind und nach dem üblichen Händlergewäsch einigen wir uns “sehr überraschend” auf “eine Hand wäscht die andere”: Wenn wir den Spuk von einem Ihrer Boote vertreiben, dann sind die Prischkei Verhandlungsbereit oder helfen uns bei den Verhandlungen, da bin ich mir nicht so sicher. Rashka und Meerwulf glauben jedenfalls das Spukproblem lösen zu können.

Auf dem bespukten Hausboot wohnt Dunjew, der Zimmermann der Familie, der laut Aussage Anka der Hexe Nona (aus dem Dorf Lasach, liegt südlich) einen Korb gegeben hat und deswegen fliegt sich noch ab und zu vorbei und verflucht das Hausboot, dass übrigens Grunkei heißt. Als wir ankommen kommt Dunjew aus dem Boot gerannt und innen ist gepoltert zu hören (Sachen fliegen rum). Um das Ganze abzukürzen, am Ende stellt sich raus, Dunjew ist als Zimmermann vollkommen unfähig. So hat er das gesunkene Hausboot im See “geflickt”. Pernilla, die Ziblja der Familie, die wo auf dem Hausboot gewohnt, hat allerdings nichts damit zu tun. Auch die Hexe war es nicht, die fliegt nur vorbei, um Dunjew zu signalisieren, dass sie im nahen Wäldchen auf Ihn wartet. Den Spuk verursacht hat ein Klabauter. Vor einem Monat hat Dunjew von einem Händler eine mechanische Säge gekauft, die durch einen Dämonen angetrieben wird. Der Klabauter fand das natürlich nicht lustig und meinte Sachen durch die Gegend schmeißen ist das beste Mittel zu kommunizeren, dass die Säge weg muss. Der Händler war übrigens der gleiche, der bei uns im Lager die Goblinfetische verkauft.

Naja, somit haben wir dem Klabauter zugesagt, dass wir den Dämon ins Dämonenreich zurückschicken, wenn er aufhört zu spuken. Mütterchen Anka stimmt also zu, wenn der Spuk wirklich weg ist, dann stimmt sie Verhandlungen zu. Nach kurzer Diskussion beschließen wir folgenden Plan: zurück zu Maja, ins Lager fahren, Olko die Säge geben und ihn den Dämon austreiben lassen, Bolga will zum Händler, essen, schlafen, morgen zu der dritten Familie Vrimitow fahren (Wir haben Anka nachdem Weg gefragt), diese von Verhandlungen überzeugen, auf dem Rückweg bei den Prischkei vorbeifahren und schauen, ob der Klabauter sein Wort gehalten hat und dann weiterschauen.

 

Zurück im Lager

Direkt im Lager kommt Olko angelaufen: “Wir müssen den Goblins helfen, dass ist alles ganz schlimm und die überleben keine 2 Tage mehr”. Wir schildern ihm die Geschichte und er meinte, zum einen sollten wir auf jeden Fall dem Wunsch des Klabauters entsprechen und den Dämon in seine Sphäre zurückschicken., zum anderen kann er den Dämon (der wohl sehr schwach sit) aus der Säge rausholen, aber bekämpfen müssen wir Ihn dann. Also wird beschlossen, dass wir am nächsten Morgen bei den abgebrannten Türme (aus magischen Gründen) den Dämon austreiben, dafür wir Meerwulf einen Elementar herbeirufen, der den Dämon kämpft und Olko wird unsere Waffen magisieren. [Anmerkung: Der Vorschlag den Dämon im Lager freizulassen und die Rondrageweihte die Arbeit machen zu lassen wurde abgelehnt]. Da Olko uns aber weiter mit den Goblins in den Ohren liegt und bei der Dämonaustreibung wohl nicht ganz bei der Sachen sein wird, wenn die beiden Goblins weitergefangen sind. Also wird beschlossen, dass wir die Goblins heute Nacht befreien.

Im Moment ist der Plan soweit, dass wir ein Ablenkungsmänover brauchen und dass es am einfachsten den Pfosten umzuhaken, wo die Kette der Goblins dran sind.

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