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17.
Efferd

Verhandlungen mit Missverständnissen

Gerade erst im Lager angekommen beschließt die Gruppe sofort Elkman Timski aufzusuchen. Dieser empfängt die Gefährten, ist aber überrascht sie zu sehen. Das Gespräch hat kaum begonnen als Jaroslaf von Kirschhausen hereinstürmt. Dieser macht sich durch seine herrische, machtbewusste Art wenig Freunde, mit ein Grund weshalb die Verhandlungen um das Schicksal der beiden Goblins Joni? und Bret? vorerst scheitern. Jaroslaf zeigt sich allerdings bereit seine Haltung zu überdenken sollte es den Gefährten gelingen das Problem um die Thorwalertrommel in seinem Interesse zu lösen. Nach seinem Abgang zeigt sich Timski erstaunlich hilfsbereit und schwört die Gruppe auf ihre Aufgabe ein. Plötzlich wird das Gespräch ein zweites Mal jäh unterbrochen als ein Melder erscheint um Timski mitzuteilen dass am Waldrand ein Turm in Flammen steht. Hilfsbereit wie immer sichert Innuendo seine Hilfe zu der Gruppe zu und ist sogar bereit aufgrund der Bekanntschaft mit Timski einen Rabatt einzuräumen. Da aber Menschenleben auf dem Spiel stehen könnten vertagt er die endgültige Entscheidung.

 

Die Gruppe macht sich mit weiteren Freiwilligen im Schlepptau auf den Weg doch bevor sie bei den Löscharbeiten helfen können weckt ein weiteres Vorkommnis ihre Aufmerksamkeit. Ein [hier Beschreibung einfügen] in einem braunen Mantel hält sich mit Müh und Not einen Hund vom Hals. Der Einsatz magischer Fähigkeiten hat nur mäßige Auswirkungen aber ein von Innuendo geworfener Schneeball bringt den Hund endlich dazu das Weite zu suchen. Während hinter ihnen die Lagerbewohner verzweifelt gegen das Feuer kämpfen begutachtet die Gruppe aufgeregt ihren neuen Bekannten. Während des Gesprächs beginnt der Himmel zuzuziehen und einsetzender Regen löscht das Feuer und durchnässt unsere Helden. Sie machen sich auf den Weg zur Kutsche und bauen dort ein gemütliches Lager auf. Während der Regen langsam nachlässt verzweifelt Boromeo beim Versuch ein Feuer zu entfachen und Avessandra verliert haushoch bei einem Spiel Festumer Schalupp gegen Innuendo. Sobald das Wetter den Aufbruch erlaubt akquirieren unsere Helden ein Floß und machen sich auf den Weg zu den Hausbooten der Norbarden. Bei ihrer Ankunft werden sie erstaunlich freundlich empfangen, wenn man die letzten Interaktionen zwischen den lagernden Parteien bedenkt. Sehr wahrscheinlich dass es an der weißen Fahne liegt auf deren Mitnahme Innuendo gedrängt hat. Nachdem alle notgedrungen ihre Waffen abgeben werden sie ins Innere geführt, zu einem Gespräch mit der Vorsteherin eines der Häuser. Dieses läuft sehr gut, zum Beispiel macht Innuendo in seinem hilfsbereiten Eifer ein, für alle Seiten akzeptables, Angebot. Begeistert aber immer noch skeptisch wegen der Vorfälle stimmt die Vorsteherin immerhin einem Treffen zu, will sich aber noch mit den anderen Familien beraten. Stolz auf sein Verhandlungsgeschick kehrt Innuendo mit seinen Begleitern zurück und gemeinsam berichten sie Timski von ihrem Erfolg. Dieser zeigt sich allerdings vorsichtig und zurückhaltend und erklärt, er habe sich vorher falsch ausgedrückt. Demnach sei es ihm nicht gestattet gewesen der Gruppe soviel Verhandlungsspielraum einzuräumen. Der leichte Rückschlag ist allerdings zu verkraften.

 

Bevor sich alle zur Ruhe legen werden noch die Wachen eingeteilt. Freimütig erklären sich Boromeo, Bolgar und Cobaltosh dazu bereit. Im Großen und Ganzen bleibt die Nacht ereignislos, nur Cobaltosh bemerkt einen Händler der das Lager besucht. Ausgeschlafen steht die Truppe am nächsten Morgen auf und macht sich auf den Weg zum verfallenen Turm. Teils weil man versucht Informationen herauszufinden, teils weil Bolgar ein interessantes Experiment durchführen möchte. Gerade erst gestartet machen sie noch halt beim neuen Händler. Dieser scheint hauptsächlich Schmuck im Angebot zu haben, er besitzt aber auch eine magische Linse und einen Goblin-Fetisch. Gütig wie immer beschließt Innuendo dem Händler den Tag zu versüßen und ihm im kommenden Winter ein bisschen unter die Arme zu greifen, deshalb verkauft er ihm ein eine Schatulle voll Silberschmuck unter Wert. Begeistert von soviel Großzügigkeit geht der Händler auf die, als Geschäft getarnte, gute Tat ein. Zufrieden macht sich die Gruppe auf den Weg zur Turmruine. Dort wird alles genauestens untersucht und mindestens ein Stein umgedreht, aber es zeigt sich kein wirklich nützlicher Hinweis. Nur die Hitze scheint bereits wieder zuzunehmen. Bolgar schnappt sich währenddessen zwei Steine, legt einen in den Bereich um den die Bäume am vorigen Tag die auffälligen Zeichen trugen und einen außerhalb. Leider zeigen beide zum Zeitpunkt des Aufbruchs noch keine Reaktion, deshalb nimmt er den von außerhalb mit um ich periodisch überprüfen zu können. So ausgestattet aber nicht wirklich weiser macht sich die Gruppe erneut auf den Weg zum Hausboot der Norbarden. Dort angekommen versucht Innuendo ihnen die schlechte Botschaft möglichst feinfühlig zu vermitteln. Glücklicherweise haben die Norbarden so etwas bereits vermutet. Auch bei ihnen gibt es internen Zwist, deshalb sollen die Helden die Anführer der anderen Häuser auch persönlich überzeugen. Mit dem Gewicht der Verantwortung auf ihren Rücken machen sie sich auf den Rückweg. Sie unterrichten Timski von der Entwicklung und der friedliebende Innuendo trichtert ihm ein die Situation möglichst nicht eskalieren zu lassen.

Erstellt von Benjamin
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