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7.
Tsa

Wir sind dann mal weg

Liebe [Tintenklecks]

das hier wird für die nechste Zeit wahrscheinlich mein letzter Brief werden. Ich trete eine kleine Reise an und weiß noch nicht, wohin sie mich alles führt, deshalb wundert euch nicht, wenn ich eine Weile nicht antworte.

Euren letzten Brief habe ich gerne gelesen und.. [hier scheint ein großes Stück herausgerissen zu sein] ..aber lasst mich auch von meinen Erlebnissen berichten.

Wie ich euch ja geschrieben habe, wurden wir durch das schlechte Wetter aufgehalten. Am ersten Tsa kamen wir dann endlich aus Festum raus, dank unseres alten Bekannten, dem Magister Wippflügler, sogar in einer sehr komfortablen Kaleschka. Eine Eigene zu mieten hette uns 18 Batzen gekostet! Aber selbst dieser Preis ist gar nichts gegen die über fünfzig Batzen, die wir im Roten Salamander bezahlen mussten! In dieser Stadt sind alle wahnsinnig, sage ich euch. Aber genug von der schendlichen Geldgier der Menschen hier.


Am nechsten Tag sind wir dann sehr früh aufgebrochen. Unser guter Freund, der erenwerte Magister Wippflügler, hat uns dann auch gesagt, was er bei der Anna Analüh beim Anschauen der Artefakte herausgefunden hat. Das war aber nichts wirklich Neues, nur verpackt in magisches Geschwets, mit dem ich euch hier nicht langweilen möchte. Die komische Fiole, die ich gefunden habe, enthielt anscheinend eine Art Wasser, das aber Dinge zerstören kann. Sicher sehr nütslich, in den richtigen Händen.

Am sechsten Tsa sind wir dann in Salderkeim angekommen und haben uns im Gasthaus &Heldenhof& einkwar einige Zimmer genommen. Ein sehr schönes Pletzchen, aber etwas [großer Tintenfleck] bis auf Lugwin zu den Vrimitoffs gegangen, die in der Nehe ihr Lager aufgeschlagen haben. Dort haben wir auch sehr schnell Alriksei gefunden, Arm in Arm mit einer Schöhnheit, die er uns als Ricarda vorstellte. Wir haben uns eine Weile mit ihm über seine Plene unterhalten und was uns bei dem Turnier erwartet. Danach sind wir aber auch recht schnell zu Bett gegangen.

Nur Alriksei und seine neue Liebe haben sich noch von Lugwin unterhalten lassen der im Traviatempel seine Kunst zum Besten gab. Ich würde seine Geschichten hier gerne wiedergeben, aber sie sind zu lang und ich habe sie mir nicht angehört.

Am nechsten Tag sind wir alle sehr früh aufgebrochen. Du werst sehr stolz auf mich, [Tintenklecks] geschafft, Marja für nur wenig Geld zum Mitkommen zu bewegen. So reist es sich viel angenemer.
Kurz vor der Abreise haben wir noch Janko Ragaschoff getroffen, ein Bekannter von Alriksei, der auch bei dem Turnier mitmischt. Die beiden mögen sich nicht sehr. Alriksei hat ihn einen [ein Tintenklecks bedeckt diese Stelle] und [Tintenklecks] und sogar einen [so was, noch ein Tintenklecks] genannt, was ich alles sehr zutreffend finde.

Wir haben dann auch recht schnell unsere jetzige Unterkunft erreicht, ein etwas heruntergekommenes Rasthaus mit dem kreativen Namen &Zur Axt&. Leider scheint es nicht so ruhig zu sein, wie der Name vermuten lesst. Kolja hat im Stall Blutspuren gefunden und gesehen, wie der Wirt zwei Medchen angebrüllt hat. Sie könnten ungefehr im Alter von Ilja oder [Tintenklecks] sein, weshalb ich ihn jetzt schon nicht sehr sümpah nett finde. Aber wir werden schon noch sehen was es mit dieser ganzen Geschichte auf sich hat.

Ich wünsche euch allen nur das Beste und richtet bitte auch Grüße an unsere Nachbarn aus.

Euer I[Tintenklecks]

Erstellt von Benjamin
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