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5.
Boron

Eine neue Quest

Das Abenteurerleben ist nicht einfach, nur selten hat man mehr als ein paar Wochen Zeit sich auszuruhen. So auch dieses Mal. Wir saßen gerade gemütlich in der Halle des Quacksalbers, unserem Stammlokal, als uns eine Nachricht von Magister Wippflügler erreichte. Wie üblich per Tierbote, nur dass es diesmal ein mechanischer Vogel war. Der ehrenwerte Magister berichtete uns dass er sich im Moment auf einem Konzil befände bei dem es um „Das Erwachen des Landes“ ging, und bat uns, den anderen Teilnehmern unsere eigenen Erlebnisse zu schildern.

 

Wir müssen nun also einen Weg nach Neersand finden und wenden uns deshalb an die Familie Termuden. Diese betreibt eine Art Transportunternehmen und ist, wer hätte das gedacht, die Familie von Maja. Selbstverständlich lässt es sich Avesandra nicht nehmen unsere treue Fahrerin auch dieses Mal wieder anzuheuern. Als sie sich mit Kolja auf dem Rückweg befindet erleidet sie noch eine gravierende Niederlage gegen einige Kinder, die sich als deutlich besser beim Schneeballwurf erweisen als die, doch eher kälteempfindliche, Avesandra.

 

Apropos Avesandra. Sie und Kolja waren in den Wochen der Ruhe nicht untätig und haben einiges über den Heiligengang herausgefunden. Ihren Erzählungen nach handelt es sich dabei um eine Reise, angetreten von zahlreichen tapferen Recken unter der Führung von Nadjescha von Leufurten. Sie erlangen dabei den Samen eines Baumes der in der Riesenburg zu Firun in einem gewaltigen Baum sprießt. Das wurde von vielen als Zeichen angesehen, dass das Land selbst die Menschen nun endlich als neue Herren akzeptiert habe.

Außerdem erfuhren sie, dass Rudjew von Arauken, ein verarmter Adeliger den wir im Abenteuer der Thorwalertrommel gehörig austricksten, der silbernen Wehr angehört. Das ist eine Abteilung der ehemaligen Theaterritter, die Kor verehrte.

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