1039
30.
Efferd

Die Verfolgung - Tag 4, in Irberod

Wir kamen im Dorf Irberod an, wo die Luft erfüllt war von Hammerschlägen. Es lag an einem breiten Fluss, hatte mehrere Tempel und drei Gasthäuser.

Die Zibilia verschob ihr Ritual diesmal auf den nächsten Tag, denn hier waren zu viele Leute unterwegs.

Bolgar holte noch am selben Abend im Ingerimm-Tempel Informationen über unsere Weiterreise ein; später einigten wir uns, über den Fluss zu setzen, um nicht die Brücke aufsuchen zu müssen, die eine ganze Tagesreise südlich von hier lag. Auch über die passende Ausrüstung machte Bolgar sich schlau. Man riet uns übrigens mehrfach davon ab, uns in die Sichel zu begeben. Aber hatten wir eine Wahl?

Ich bezahlte vier Silbertaler für ein halbes Doppelzimmer, das ich aus Kostengründen mit Innuendo teilte. Es war seine Idee, aber ich war sehr dafür, und wir beschlossen, es in Zukunft immer so zu halten. Weshalb ich ihn nun schon wieder ärgerte, und ihn versprechen ließ, mein Geld nicht anzurühren, weiß Saturaia allein. Schon kurz darauf tat es mir Leid, da ich doch genau wusste, dass er mich nie beklauen würde. Bei Gelegenheit sollte ich mich wohl bei ihm entschuldigen.

Überhaupt fühlte ich mich immer noch sehr unausgeglichen. Wenn ich daran denke, was ich später mit diesem Händler gemacht habe …! Trotzdem, ich möchte auch künftig keine Hexennacht missen, und wenn sie mich noch so impulsiv macht.

Erstellt von Sue
Zur Übersicht