Lugwin Nebelbühl

"Wagt nicht meine Reden in Zweifel zu ziehen! Seht ihr denn die Wahrheit nicht? Gute Geschichten entstammen stets dem wahren Leben. Je faszinierender die Taten, desto größer die Erzählung und das Vermächtnis.

Ihr bezeichnet das Gesprochene verächtlich als Märchen, Legenden, Sagen oder gar Mythos. Erkennt ihr denn nicht welch' Sakrileg ihr webt? Die Allweise möge sich eurer Erbarmen. Wissen steckt nicht nur in Büchern. Verschreit drum die Märchen eurer Ammen nicht, sondern dankt ihnen.

Setzt euch zu mir mein Freund. Trinkt mit mir und grämt euch nicht. Aber vor allem, behaltet meine Worte in guter Erinnerung. Mag' der Troll Krawumpatsch auch nicht mehr sein, so haben Trolle doch folgendes gemein - Wollt ihr eine Begegnung heil überstehen, dann schenkt eine Gabe und eine Weisheit. Die Gabe mag euch zunächst retten. Doch die Weisheit sichert euch den sicheren Heimweg.

Doch nun geben wir Ruh' und trinken!"

- Lugwin "Der Erzähler" Nebelbühl nachdem einer seiner Zuhörer ihm vorwarf seine Geschichte sei erlogen und frei von Wahrheit.

 

Erscheinung

Etwas an seiner Ausstrahlung ist bemerkenswert. Er hat insgesamt eine recht schöne Erscheinung und doch umgibt ihn eine mysteriöse Aura. Seine blonden Haare zieren ein stets rasiertes Gesicht. Wer ihm begegnet sieht ihn mit Lederstiefeln, einem grauen abgetragenen Kapuzenumhang, Rucksack und einem Wanderstab. Er ist ein fröhlicher Kerl, der fast immer grinst und üblicherweise pfeiferauchend anzutreffend ist. Mit der Kapuze verbirgt er oftmals das überaus hübsche Gesicht. Im Dunkeln und man sieht nur das Ende der Pfeife. Das führt dazu, dass man ihn für grimmig hält,... das Grinsen ist einfach nicht zu sehen. Doch die somit erreichten dramatischen Auftritte, die ihm instantan ein beträchtliches Publikum bescheren, gehören zu den Vorzügen seiner Profession. Das Glänzen in den Augen oder die verwunderten Blicke sichern ihm Reichtum über die Grenzen alles Geldes hinaus!

 

Persöhnlichkeit

Ludwig ist im Normalfall immer gut gelaunt. Als Geschichtenerzähler hat er logischerweise immer eine kleine Anekdote, einen flotten Spruch oder einen nicht immer jugendfreien Witz auf Lager. Abends genießt er gerne ein Bier in Gesellschaft. Zu dieser Zeit geht er aber auch seiner Tätigkeit als Märchen- und Geschichtenerzähler nach. Kommt er erstmal in Fahrt, dann gibt es für ihn kein Halten mehr. Sein Beruf ist für ihn nicht nur seine Einnahmequelle sondern seine Berufung.

 

Hintergrund

Als jüngstes Kind einer armen Bauernfamilie in den gebirgigen Gegenden Weidens bot sein Leben bis zum Alter von 12 Jahren nicht viel außergeöhnliches. Dann änderte sich einiges.

Eine reisende Gruppe aus zwei Artisten, einem Schlem und einem alten Märchenerzähler passierten das kleine Bergdorf auf ihrer Reise von Donnerbach nach Festum. Faszinierd von der Geschichte des alten Mannes traf er eine eine folgenschwere Entscheidung. In der Nacht schlich er sich zum Lager der wandernden Gesellschaft. Dort saß der alte Mann am Feuer. Er hatte ihn bereits erwartet. Nun erzählte er Lugwin eine Geschichte, die nur für seine Ohren gedacht war.

Auf seinen Reisen hatte ihm eine Hexe einst offenbart, dass er einst einen würdigen Erben und Lehrling für die hohe Kunst des magielosen zauberns finden würde. Es sollte ihm wie Schuppen von den Augen fallen... Am nächsten Tag bat der Alte die Familie darum Lugwin in die Lehre nehmen zu dürfen und bot Ihnen zusätzlich einen Schatz, den er selbst von der Hexe erhalten hatte.

So erlernte er die Hohe Kunst des Erzählens. Als sein Meister verstarb verließ er die Gruppe.

Nun möchte er auf seinen Reisen eigene Abenteuer erleben. Vielleicht wird er selbst irgendwann einmal zu einem Held in einem Märchen. Und selbst wenn nicht, dann kann er zumindest Geschichten aus weiteren Gegenden Aventuriens lernen, um sein Geschichten-/Märchenrepertoir zu vergrößern.

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